Allee in Ostpreußen
Hakenterrasse in Stettin
Leba - Hafen
Finckenstein
Familie zu Dohna vor Schlobitten
Allenstein
Oberländischer Kanal
Stakenbootfahrt auf der Kruttinna
Minge im Memeldelta
Große Düne auf der Kurischen Nehrung
Kurenkahn auf dem Kurischen Haff
Kurische Nehrung - Strand bei Nidden
Hafen von Nidden
Kurische Nehrung
Fähre Kiel - Klaipeda
Hakenterrasse in Stettin
Altstadt Stettin
Leba - Hafen
Schlosshotel in Pommern
Pommersche Ostseeküste
Danzig - An der Mottlau
Danzig Artushof
Zoppot - Grandhotel
Stadtführung in Danzig
Die Familie zu Dohna vor der Ruine von Schloss Schlobitten
Finckenstein
Schlobitten
Oberländischer Kanal
Markt in Allenstein
Burg Allenstein
Hafen in Ruciane Nida - Johannisburger Heide
In Masuren
Bootsfahrt auf der Kruttinna
Nikolaiken - Mikolajki
Masuren - Blick auf Nikolaiken
Masuren
Der Stinthengst in Nikolaiken
Ostpreußen - Störcheland
Ostpreußen - Pferdeland
In Masuren
Kanus auf dem Oberländischen Kanal
Memelland - Blick vom Rambynas auf die Memel
Memelland - Windenburger Eck
Friedhof in Nidden
Kurenkahn auf dem Kurischen Haff
Strand bei Nidden
Reise Pommern, Ostpreussen und Memelland
Kurenwimpel
Thomas-Mann-Haus in Nidden
Kurische Nehrung - in Nidden
Düne auf der Kurischen Nehrung
Ostseestrand auf der Kurischen Nehrung
Fähre Kiel - Klaipeda
Hakenterrasse in Stettin
Altstadt Stettin
Leba - Hafen
Schlosshotel in Pommern
Pommersche Ostseeküste
Danzig - An der Mottlau
Danzig Artushof
Zoppot - Grandhotel
Stadtführung in Danzig
Die Familie zu Dohna vor der Ruine von Schloss Schlobitten
Finckenstein
Schlobitten
Oberländischer Kanal
Markt in Allenstein
Burg Allenstein
Hafen in Ruciane Nida - Johannisburger Heide
In Masuren
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Kurenwimpel
Thomas-Mann-Haus in Nidden
Kurische Nehrung - in Nidden
Düne auf der Kurischen Nehrung
Ostseestrand auf der Kurischen Nehrung
Fähre Kiel - Klaipeda

Reise Pommern, Ostpreußen und Memelland mit Bus und Schiff

27.06.-07.07.2024

11 Tage

Unsere Reise führt nach einem Besuch von Schloss Sanssouci durch Pommern mit Stadtführung in Stettin und auf den Spuren des "Eisernen Kanzlers" zum Bismarck-Schloss in Varzin und nach Stolp. Weiter geht es über die Halbinsel Hela mit einer Führung in Danzig in das Oberland. Hier besuchen wir einige der früheren Schlösser bekannter ostpreußischer Familien wie Finckenstein, Schlobitten und Januschau, und wir übernachten auf dem einstigen Gut Gallingen - heute eine sehr schön restaurierte Anlage. In Osterode sind wir zu einem Treffen mit der deutschen Minderheit im südlichen Ostpreußen verabredet und ein Höhepunkt in Allenstein wird eine Begegnung mit der "Stiftung Borussia" sein. In Masuren kommen wir bei einer Schiffsfahrt ganz in den Süden bis in die Johannisburger Heide mit einer Bootsfahrt auf der Kruttina. Nach der Erkundung von Lötzen geht es weiter in das Memelland mit Besuch auf dem Rambynas. Hier haben wir einen freien Tag für eine ganz besondere Exkursion, die Ihnen von Ihrer Reiseleitung angeboten wird, vorgesehen. Anschließend erreichen wir mit einer Schiffsfahrt über das Kurische Haff Nidden als letzte Etappe unserer Reise, bevor es mit der Fähre von Klaipeda nach Kiel wieder nach Hause geht.

Reiseleitung Hubert Geiger und Dieter Wenskat

   Preis ab 1.989,- €

Reisebeschreibung

1. Tag, Donnerstag, 27.06.2024: Sanssouci & Stettin
Abreise 06.30 Uhr ab Lehrte, gegen 09.30 Uhr Zustieg am Hauptbahnhof Potsdam. Danach haben wir bereits unseren ersten typisch preußischen Höhepunkt: Wir besuchen das Schloss Sanssouci mit einer Audio-Guide-Führung. 1745 wurde der Grundstein für das heutige wohl berühmteste unter den Schlössern Brandenburgs gelegt. Entstanden ist eine Komposition aus Bau-, Bildhauer- und Gartenkunst, welche durch ihre phantastische Lage, heitere Atmosphäre, phantasievolle Verspieltheit und überraschende Raffinesse alle preußischen Königsschlösser zu überflügeln scheint. "Sans Souci" – ohne Sorge. Wo Wein und Feigen wachsen, wollte der preußische Regent nach seinem Einzug 1747 weitgehend privat leben. Zum Ruf eines aufgeklärten Monarchen trugen auch die Tafelrunden bei, die im Schloss Sanssouci stattfanden. Hierzu lud Friedrich II. engste Freunde und die geistige Elite seines Hofes, aufgeklärte Wissenschaftler und Schriftsteller aus Italien und Frankreich, ein. Nach dem Schlossbesuch geht unsere Reise weiter nach Nordosten und wir besuchen die pommersche Hauptstadt Stettin an der Mündung der Oder zum Stettiner Haff. Höhepunkte der Stadtkulisse sind die Hakenterrasse, das restaurierte Schloss der pommerschen Herzöge und das Nationalmuseum. Die Stadtgründung geht bereits auf das 8. Jahrhundert zurück, im Mittelalter war Stettin eine wichtige Hansestadt. Am Ende des 2. Weltkrieges war die Stadt stark zerstört. Zu den schönsten Plätzen und Straßen in der Altstadt von Stettin zählt sicherlich der Heumarkt. Mit seinen prachtvollen bunten Häusern, die liebevoll restauriert wurden, erhielt er im Laufe der Jahre zum Teil wieder seine historische Gestalt. Gegen Abend erreichen wir dann das Hotel „Bernsteinpalast“ zur Zwischenübernachtung. Das einstige Rittergut in Strekenthin blickt auf eine wechselvolle Geschichte unter verschiedenen Besitzern zurück. Nach dem Krieg diente der Weiße Palast zeitweise als Hauptquartier des sowjetischen Marschalls Schukow. Anfang der 1990er Jahre wurden die stark vernachlässigte Anlage von einem privaten Eigentümer gekauft und mit großen Investitionen restauriert und zum heutigen stilvollen Hotel umgestaltet.

2. Tag, Freitag, 28.06.2024: Auf den Spuren Bismarcks in Pommern
Erster Besichtigungsstopp heute ist das Schloss in Varzin. Bereits seit seiner Kindheit war Otto von Bismarck mit Pommern verbunden und bewirtschaftete als junger Mann das Gut seines Vaters in Kniephof. Als Anerkennung für seine Verdienste erhielt Bismarck 400.000 Taler mit der Bedingung, so war es der Wunsch des Königs, sie in Grundbesitz anzulegen. Otto von Bismarck kaufte daraufhin 1867 das Landgut Varzin und verbrachte hier viele Sommer- und Wintermonate. Das Schloss Varzin wird heute als polnische Forstfachschule genutzt und ist umgeben von einer wunderschönen gepflegten Parkanlage mit Teichen und Quellen, die Gräber der Hunde der Bismarckfamilie befinden sich ebenfalls im Park. Danach geht unsere Reise weiter entlang der pommerschen Ostseeküste bis nach Stolpmünde. Eines der bekanntesten Gebäude hier ist die Villa Red, deren Entstehung ebenfalls mit dem “Eisernen Kanzler“ verbunden ist, der begeistert von der pommerschen Landschaft den Bau einer Sommerresidenz für seine Familie in Auftrag gab. Dass Bismarck in Hinsicht auf Architektur einen guten Geschmack hatte, zeigt sich an den Finessen des Gebäudes. Neben den vier Stockwerken gibt es einen kleinen Turm, der dem Gebäude seine charakteristische Silhouette verleiht. Heute ist die einstige Sommerresidenz Bismarcks ein stilvolles kleines Hotel. Zum Tagesabschluss erreichen wir den hübschen pommerschen Ferienort Leba zur Zwischenübernachtung.

3. Tag, Samstag, 29.06.24: Halbinsel Hela & Danzig
Nach kurzer Weiterfahrt durch Kaschubien erreichen wir am Vormittag die Halbinsel Hela. Einst zum Herzogtum Pommern gehörend kam die Halbinsel durch Verträge im 14. Jahrhundert in den Besitz des preußischen Ordensstaates. Im Ergebnis des Versailler Vertrages war sie später Teil des Polnischen Korridors. Am Ende des 2. Weltkrieges war die Halbinsel ab März 1945 letzter Zufluchtsort von deutschen Einheiten und Zivilflüchtlingen, da die langgestreckte, aber nur ein bis zwei Kilometer breite Halbinsel militärisch leicht zu verteidigen war. Die beiden Häfen in Hela waren zugleich die letzte Möglichkeit für die Evakuierung auf dem Seeweg. Daher flohen in den letzten beiden Kriegsmonaten fast 400.000 deutsche Zivilisten nach Hela. Flüchtlinge und Soldaten lagerten in den Wäldern und Dünen Helas unvorstellbar dicht zusammengedrängt. Viele Flüchtlinge wurden kurz vor Kriegsende unter schwersten Bedingungen und großen Verlusten von der Halbinsel evakuiert, bevor mit der Eroberung durch die Rote Armee hier ein Kriegsgefangenenlager eingerichtet wurde. Zur Zeit der Volksrepublik Polen waren Teile der Halbinsel militärisches Sperrgebiet und durften nicht betreten werden. Heute ist die polnische Halbinsel Hel ein sehr beliebtes Urlaubsziel. Vom kleinen Hafen in Hela geht es per Schiff durch die Danziger Bucht bis nach Gdingen. Hier starten wir mit unserem Stadtführer zur Erkundung der sogenannten Dreistadt. Gdingen ist die jüngste und nördlichste Teilstadt des ca. 30 km langen Ensembles. Besondere Bedeutung für die Stadt hat der Hafen von Gdynia, der den traditionsreichen Danziger Hafen an Wirtschaftskraft längst überholt hat. Das benachbarte Zoppot war und ist ein mondäner Badeort mit einem Hauch des Goldenen Zeitalters. Gleichzeitig ist das heutige Sopot ein moderner polnischer Ferienort für die, die es sich leisten können, dort Urlaub zu machen. Bei einem Gang über die Seebrücke will man „sehen und gesehen werden“. Das traditionsreiche Zoppoter Grandhotel, in dem Eliten und Prominente verschiedener Epochen abgestiegen sind, grüßt herüber. Höhepunkt des Tages ist sicher der Besuch der prächtig restaurierten Danziger Altstadt mit erhabenen Patrizierhäusern, hübschen kleinen Gassen mit Boutiquen und Cafés. Alles wird überragt von der mächtigen  Marienkirche, einem der größten Backstein-Sakralbauten Europas. Unser Weg führt über den Langen Markt mit dem Artushof, dem früheren Treffpunkt der hanseatischen Kaufleute mit dem Neptunbrunnen davor, weiter durch die Frauengasse mit den für Danzig typischen Beischlägen, die heute meist kleine Schmuckläden oder urige Kneipen beherbergen. An der Mottlau besuchen wir das große Krantor, eines der mächtigsten Hebewerke des Mittelalters. Nach etwas Freizeit in Danzig erreichen wir nach kurzer Weiterfahrt in Elbing unser heutiges Etappenhotel. Nach dem Abendessen starten wir mit unserer Fremdenführerin noch zu einem kleinen geführten Spaziergang durch Elbing. Einst ähnlich schön wie Danzig war die Stadt im Ergebnis des Krieges ebenfalls weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau der Altstadt wurde jedoch erst sehr spät begonnen und ist bis heute nicht ganz abgeschlossen, wobei man hier ganz andere Wege als in Danzig gegangen ist. Wir erleben ein interessantes städtebauliches Projekt.

4. Tag, Sonntag, 30.06.2024: Preußische Schlösser im Oberland
Die Geschichte der historischen preußischen Landschaft des Oberlandes ist verbunden mit vielen klangvollen Namen preußischer Adelsfamilien, deren Wirken die deutsche Geschichte stark beeinflusst hat. Erstes Ziel ist ein Besuch der Ruine des Dohna-Schlosses in Schlobitten, einst eine der größten und schönsten Schlossanlagen in Ostpreußen. Anschließend Fotostopp an der Ruine des Schlosses Finckenstein. Als Napoleon auf seinem Heerzug 1807 nach Finckenstein kam, soll er ausgerufen haben: „Enfin un chateau“ (Endlich ein Schloss). Zum Abschluss besuchen wir das Schloss Januschau, das leider auch einem starken Verfall ausgesetzt ist. Einst gehörte es dem oldenburgischen Kammerherrn Elard von Oldenburg-Januschau. Die Oldenburgs sind ein bremisches Uraldels-Geschlecht, das schon im Jahre 1247 urkundlich erwähnt wird. Der Urgroßvater des Elard von Oldenburg trat als Offizier in preußische Dienste, in denen er es bis zum Flügeladjutanten Friedrichs des Großen brachte.Anschließend erreichen wir den Oberländischen Kanal, eine ingenieurtechnische Meisterleistung des 19. Jahrhunderts. Er überwindet durch die Methode des „Aufschleppens“ den Höhenunterschied von 100 m zwischen dem Oberland und dem Ermland. Wir verzichten in diesem Jahr auf die Schifffahrt und besuchen stattdessen eines der Maschinenhäuser als Herzstück der Anlage. Anschließend erreichen wir Osterode zu einer Begegnung mit der „Deutschen Gesellschaft Tannen“ zum Gedankenaustausch bei einer gemütlichen Kaffeetafel. Gegen Abend erreichen wir das einstige Gut in Gallingen, unser heutiges Übernachtungshotel.

5. Tag, Montag, 01.07.2024: Allenstein & Masuren
Nach dem Frühstück findet zunächst eine Führung durch das Gut Gallingen statt. Das erste Schloss an dieser Stelle wurde schon im Jahre 1589 für Freiherrn Botho zu Eulenburg erbaut. Über die Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach umgestaltet und erweitert. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert gehörte das Majorat Gallingen zu einem der größten Landgüter der Region. Das jahrzehntelang vernachlässigte Schloss wurde 1996 als Ruine zusammen mit dem Vorwerk von den heutigen Besitzern gekauft und über Jahre mit großem Aufwand restauriert. Anschließend erreichen wir die Hauptstadt Ermland-Masurens Allenstein. Bei einer Führung sehen Sie u.a. die Burg des ermländischen Domkapitels. Hier residierte auch Nikolaus Kopernikus als Verwalter des Kapitels. Sehenswert sind weiterhin das Hohe Tor und die St.-Jakobus-Kirche und der hübsch restaurierte Marktplatz. Ein besonderer Höhepunkt unseres Aufenthaltes in Allenstein ist ein Besuch der „Stiftung Borussia“. Die Stiftung ist 1990 gleich nach der Wende entstanden, als es endlich für polnische Intellektuelle, Literaten, Kulturhistoriker usw. möglich war, über die multikulturelle Vergangenheit der Region, die vorher in Polen hartnäckig als „wiedergewonnene Gebiete“ dargestellt wurde, zu sprechen. Die Gesellschaft engagiert sich für den Dialog zwischen Polen und Deutschen und hat zu den Themen der „Grenzländer“ mehrere Bücher herausgegeben und wurde in Europa mit zahlreichen Preisen für ihre Tätigkeit ausgezeichnet. Die Stiftung hat ein in Allenstein einmaliges historisches jüdisches Ritualgebäude zum Sitz - Bet Tahara. Nach dem Besuch von Allenstein geht es weiter nach Masuren in das „Land der großen Seen“. In der Nähe von Rastenburg besuchen wir mit Eichmedien ein weiteres einstiges deutsches Gutshaus in Ostpreußen. Durch den polnischen Besitzer aufwendig restauriert beherbergt es heute ein Gästehaus und eine Firmenverwaltung. Im kleinen Dorf Zondern werden wir anschließend von der Familie Dikti auf ihrem ostpreußischen Bauernhof zum Kaffeetrinken erwartet. Die Familie lebt hier schon seit mehr als 200 Jahren und hat Höhen und Tiefen der Geschichte Ostpreußens miterlebt. Frau Dikti erzählt aus ihrem bewegten Leben beim Rundgang durch das Bauernhof-museum. Dazu gibt es den leckeren selbstgebackenen Kuchen der Hausfrau. Danach kommen wir nach Lötzen, die „Sommerhauptstadt Masurens“. Unsere Reiseleitung Hanna, die wir schon von früheren Reisen kennen, zeigt uns die schönsten Stellen Ihres Heimatortes, der malerisch am Löwentin-See gelegen ist. Einen schönen Überblick über die Landschaft haben wir beim Besuch der Aussichtsplattform des Wasserturms. Anschließend Zimmerbezug und Übernachtung in Lötzen.

6. Tag, Dienstag, 02.07.2024: Masurenrundfahrt
Nach dem Frühstück geht es nach Nikolaiken, heute einer der beliebtesten Ferienorte Masurens mit einer hübschen Seeuferpromenade. Mit dem Schiff fahren wir über verschiedene kleinere Seen und Kanäle auf einer malerischen Route bis nach Niedersee (Ruciane-Nida) im Süden Masurens am Rande der Johannisburger Heide. Hier fließt das wohl romantischste masurische Flüsschen: die Kruttinna. In einem Restaurant am Flussufer werden wir zum Mittagessen erwartet – hier gibt es natürlich frischen Fisch. Anschließend unternehmen wir eine Fahrt mit dem Stakenboot auf der Krutinna – ein Höhepunkt jeder Masurenreise. In Eckertsdorf (Wojnowo) besuchen wir das Philipponenkloster. Philipponen sind Altgläubige aus Russland, die aus Russland vertrieben wurden und Anfang des 19. Jahrhunderts hier im toleranten Preußen Aufnahme fanden. Wieder zurück in Lötzen besichtigen wir heute noch ein Relikt der preußischen Geschichte: die Feste Boyen. Sie war ein Hauptglied der preußischen Befestigungsanlagen, die die östlichen Grenzen Ostpreußens gegen Russland sichern sollten. Übernachtung in Lötzen.

7. Tag, Mittwoch, 03.07.24: Tauroggen & Memelland
Nach dem Frühstück verlassen wir Masuren und fahren über die polnisch-litauische Grenze. Im früheren Georgenburg (heute Jurbarkas) treffen wir unseren litauischen Reisebegleiter und fahren nach Tauroggen. Hier im dünn besiedelten Grenzland zwischen Preußen und den baltischen Provinzen des russischen Zarenreiches wurde Anfang des 19. Jahrhunderts mit der Konvention von Tauroggen Geschichte geschrieben. Mit dem Waffenstillstand trat Preußen aus dem erzwungenen Bündnis mit Napoleon aus, um sich Russland anzuschließen als Voraussetzung der künftigen Befreiungskriege gegen Napoleon. Ort des Geschehens war eine alte Mühle, die es heute so nicht mehr gibt. Eine Gedenkstätte erinnert heute an den historischen Vorgang. Anschließend erreichen wir den Memelstrom, heute die Grenze zwischen Litauen und dem russischen Teil Ostpreußens. Wir erreichen im früheren deutschen Memelland gegenüber von Ragnit den Berg „Rambynas“, einst ein heiliger Berg des hier lebenden baltischen Stammes der Schalauer vor der Christianisierung durch den Deutschen Orden. Zu Zeiten Preußisch-Litauens bis zum ersten Weltkrieg war der traditionsreiche Hügel gleichermaßen Ort von Volksfesten als auch Begräbnisstätte. Bis heute hat dieser Berg bei den Litauern eine mystische Bedeutung. Am Nachmittag erreichen wir Heydekrug und besichtigen die im Inneren besonders gestaltete evangelische Kirche. Abendessen und Übernachtung in Heydekrug.

8. Tag, Donnerstag, 04.07.24: Tag zur freien Verfügung
Heute bleibt Zeit für eigene Erkundungen. Fakultativ bieten wir einen Ausflug in das Naturparadies des Memeldeltas mit Besuch der Insel Rus an. Wir besuchen den Kuvertshof mit Leuchttrum und das malerische Dörfchen Minge, das litauische Venedig. Zusätzlich wird durch unsere Reiseleitung ein weiterer privater Ausflug angeboten, genaue Informationen dazu erhaötenn Sie von unserem Reiseleiter Hubert Geiger. Übernachtung in Heydekrug.

9. Tag, Freitag, 05.07.2024: Mit dem Schiff übers Kurische Haff
Nach dem Frühstück geht es zum Anleger im Memeldelta und von hier mit dem Schiff über die Minge und vorbei am Windenburger Eck auf das Kurische Haff. Bei der Überfahrt zur Kurischen Nehrung erleben wir das eindrucksvolle Bild der größer werdenden Wanderdünen von der Wasserseite aus. Nach Ankunft im Hafen von Nidden fahren wir mit dem Bus auf die Hohe Düne. Von hier haben wir einen einzigartigen Blick über die gewaltige Düne, das Kurische Haff und die glitzernde Ostsee. Der Nachmittag in Nidden bleibt zur freien Verfügung. Vielleicht genießen Sie die Zeit am breiten Ostseestrand oder Sie unternehmen mit einem Leihfahrrad eine kleine Tour durch den Nehrungswald. Zahlreiche kleine Straßencafés und Biergärten laden zum Verweilen ein. Ganz in der Nähe Ihres Hotels gibt es ein unscheinbares kleines Café mit dem besten Kuchen in Nidden. Liebhaber von frischem Räucherfisch sollten den Garten von Fischer Jonas nahe dem Hafen besuchen. Hier kommt jeder voll auf seine Kosten! Übernachtung in Nidden.

10. Tag, Samstag, 06.07.2024: Nidden, Memel & Polangen
Am Vormittag lernen wir Nidden näher kennen. Das einstige Fischerdorf gilt heute als die „Perle der Kurischen Nehrung“. Wir besuchen das Ferienhaus des Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann, den alten Friedhof mit kurischen, deutschen und litauischen Gräbern und die evangelische Kirche. Am Nachmittag verlassen wir Nidden nach Norden und fahren durch das benachbarte Schwarzort (Juodkrante) mit einem Halt an einer der größten Graureiher- und Kormorankolonien des Baltikums. Anschließend setzen wir auf´s Festland über und erkunden Memel bei einer Stadtrundfahrt, bei der wir natürlich auch den durch die deutsche Minderheit gepflegten Memeler Soldatenfriedhof besuchen. Danach ist ein kleiner Abstecher nach Norden vorgesehen. Wir besuchen Polangen und besichtigen das Bernsteinmuseum. Es informiert über die Bildung, den Abbau und die Verarbeitung von Bernstein. Ein Exponat ist der etwa 3,5 kg schwere Sonnenstein aus baltischem Bernstein. Mit mehr als 14.000 Exemplaren besitzt das Museum eine der größten Inklusensammlungen der Welt. Wieder zurück in Memel unternehmen wir noch einen geführten Spaziergang durch die hübsch restaurierte Altstadt mit dem Theaterplatz. Wichtigstes Fotomotiv hier ist die Figur Ännchens von Tharau auf dem Simon-Dach-Brunnen. Danach werden wir in einem Altstadtrestaurant lecker zu Abend essen, bevor wir unsere Kabinen auf der Fähre der Reederei DFDS beziehen. Gegen Mitternacht legt das Schiff in Richtung Kiel ab.

11.Tag, Sonntag, 07.07.24: Auf See und Heimreise
Nach dem Frühstück genießen wir einen erholsamen Seetag und haben Gelegenheit, die Erlebnisse unserer Reise Revue passieren zu lassen. Bei der Fährüberfahrt Richtung Kiel lohnt es sich, eine gute Karte und vielleicht auch ein Fernglas dabei zu haben. Die Fähren fahren dicht genug an der Küste entlang, dass man markante Landmarken wie die Inseln Rügen und Hiddensee und bei gutem Wetter in der Ferne auch die Fehmarnsundbrücke erkennen kann. Durch die Kieler Bucht vorbei am Ehrenmal Laboe und der Schleuse Holtenau zum Nord-Ostsee-Kanal erreichen wir gegen 19.30 Uhr den Ostuferhafen Kiel zur Ausschiffung. Von hier aus treten wir die Heimreise an. Sofern Bedarf besteht, werden wir gegen 20.30 Uhr einen Ausstieg am Hauptbahnhof in Kiel für Reisegäste aus Norddeutschland und gegen 22.30 Uhr am ZOB Hamburg ermöglichen, bevor wir gegen 00.30 Uhr wieder Lehrte erreichen.

- Programmänderungen vorbehalten -

 Reise Pommern, Ostpreußen und Memelland mit Bus und Schiff

Reise Pommern, Ostpreußen und Memelland

Reise Pommern, Ostpreußen und Memelland

Danzig

Schlobitten

Finckenstein

Oberländischer Kanal

Masuren

Burg in Allenstein

Allenstein

Ruciane nida

Stinthengst

Stakenbootfahrt auf der Kruttinna

Rambynas

Tilsit

Windenburger Eck

Kurenkahn

Thomas-Mann-Haus

Kurische Nehrung

Klaipeda

Fähre Klaipeda - Kiel

 

Leistungen

  • Fahrt im modernen Reisebus mit Klimaanlage, WC und Kaffeeküche
  • 1 Ü/HP in Pommern, Hotel „Bernsteinpalast“
  • 1 Ü/HP in Leba, Hotel „Wodnik“
  • 1 Ü/HP in Elbing, Hotel „Focus Premium“ 
  • 1 Ü/HP auf dem „Gut Gallingen“ (Galiny)
  • 2 Ü/HP in Lötzen, Hotel „Wodnik“
  • 2 Ü/HP in Heydekrug, Hotel „Gilija“
  • 1 Ü/HP in Nidden, Hotel „Nerija“
  • Abendessen in Memel in einem Stadtrestaurant
  • Fährüberfahrt Memel – Kiel, Unterkunft an Bord in Doppelkabinen außen mit DU/WC, Frühstück an Bord im Buffetrestaurant
  • Besichtigungsprogramm wie beschrieben inkl. angegebene Boots- und Schiffsfahrten und Führungen
  • Deutschsprachige Betreuung während der Besichtigungen in Polen und Litauen

Preise

Preis pro Person EUR 1.989,-
Einzelzimmerzuschlag Hotels EUR 290,-
Zuschlag Einzelkabine auf der Fähre EUR 180,-

Wichtige Hinweise

Mindetsteilnehmerzahl 25 Personen

Reisebedingungen Partner-Reisen Grund-Touristik GmbH & Co KG